Sonntag, 13. Januar 2008

Wen's interessiert: Vorbereitungen

Vielleicht denkt sich ja einer bei den Fotos und Berichten, die hoffentlich folgen werden: "Hey, ich will auch nach Neuseeland". Das ist weniger kompliziert, als man vielleicht denken mag, aber auch aufwändiger, als ein ERASMUS-Austausch.

Zunächst mal der Haupt-Tipp: Das Institut Ranke-Heinemann (siehe "Nützliche Links") übernimmt quasi ehrenamtlich die Betreuung von Studierenden, die nach Australien oder Neuseeland wollen. Zur Betreuung gehört die Beratung, der Schriftverkehr mit den Universitäten, autorisierte Übersetzung von Dokumenten und vieles nützliches mehr.

Der nächste Tipp betrifft die Studiengebühren. Normalerweise zahlt man als Nicht-Neuseeländer die International Fees. Das geht ordentlich ins Geld, und glücklicherweise gibt es ein Abkommen mit Deutschland: Wer als Postgraduate Student nach NZ kommt, zahlt dasselbe, wie Einheimische: Die domestic fees. Postgraduate bedeutet hierbei, dass man den Bachelor hat oder (in meinem Fall) eine Studienleistung erbracht hat, die sechs Semestern entspricht. Dies anzuerkennen liegt ganz im Ermessen der Uni, aber die Neuseeländer scheinen mir da recht unkompliziert zu sein.

Ist man jetzt an einer Uni angenommen, muss man sich schnell einen Flug organisieren. Ich hab es erst nicht glauben wollen, aber im Reisebüro wird man besser beraten und kommt billiger weg als im Internet. Hier unbedingt Preise vergleichen, so spart man ~ 200 Euro. Auch wichtig: Nach maximal erlaubtem Gepäck fragen. Aus unerfindlichen Gründen darf man beim Flug nach Westen 46kg mitnehmen, nach Osten nur 20 bis 23...

Das soll für den Anfang reichen. Interessantere Berichte folgen dann, sobald wir angekommen sind.

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